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Das Pflegemodell nach Dorothea Orem

Das Pflegemodell der Amerikanerin Dorothea OREM entspricht unserem Verständnis von Pflege und kommt daher im Sozial- und Gesundheitssprengel Vorderes Ötztal als Hauptpflegemodell zur Anwendung.

 

Schwerpunkt dieses Models bildet die sogenannte Selbstpflege. Sie besagt, dass ein erwachsener Mensch grundsätzlich für sich persönlich sorgen und alle alltäglichen Handlungen selbstständig ausführen kann. Ist diese Kompetenz aufgrund von Faktoren wie Alter, Krankheit oder vorübergehende Behinderungen eingeschränkt, soll der Patient laut Dorothea OREM wieder in seine Selbstständigkeit zurückgeführt werden. Konkret bedeutet dies: Die Pflegekraft greift nur dann aktiv ein, wenn der Patient nicht mehr für sich selbst sorgen kann.

 

Dieses Pflegemodell weicht von dem allgemein Verständnis, wonach der Patient als passiver Empfänger von Pflegehandlungen gilt, ab und sieht ihn als eine aktive handelnde Person, die für sich selbst sorgt. Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Patient seinen Gesundheitszustand realistisch einschätzen kann. Aber auch unsere Pflegekräfte sind gefordert, ein realistisches Bild von der zu pflegenden Person zu zeichnen, deren Potenziale festzustellen und in das Pflegekonzept einzuplanen.

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